Schulprofil
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Unser Leitbild
1. Eine Schule für alle
In unserer Schule werden alle in ihrer Einzigartigkeit respektiert, wertgeschätzt und lernen gemeinsam in unserer Schulgemeinschaft.2. Jeder Schüler und jede Schülerin will lernen
Diese Lernmotivation zu erhalten ist Aufgabe unseres pädagogischen Handelns. Wir fördern und fordern unsere Schülerinnen und Schüler.3. Jeder Schüler und jede Schülerin lernt individuell
Alle lernen im eigenen Tempo und Rhythmus, entsprechend ihren Fähigkeiten und Fertigkeiten auf unterschiedlichem Niveau. Der jahrgangsstufenübergreifende Un-terricht unterstützt dies. Die PädagogInnen verstehen sich als LernbegleiterInnen.4. Handlungsorientierter Unterricht „Hilf mir es selbst zu tun.“ (M. Montessori)
Dieser Leitsatz ist unsere pädagogische Orientierung für das gemeinsame Lernen in unserer Schule. Das Lernen mit handlungsorientierten und selbstentdeckenden Materialien hilft den Schülerinnen die Lerninhalte zu verstehen und zu begreifen. Dabei übernehmen sie Verantwortung für ihr Lernen.5. Zukunftsorientierung
Alle SchülerInnen entwickeln eine berufliche Perspektive. Dabei wird der Prozess der Berufsorientierung unterstützt, um auf Ausbildung, Studium und Beruf um-fassend vorzubereiten.6. Rituale und Feste
Sie sind Bestandteil unseres Schullebens und stärken unsere Schulgemeinschaft.7. Reflexion und SchulentwicklungUnsere Schule ist eine Schule im Wachstum, deren Entwicklung stetig reflektiert und evaluiert wird.
Reformpädagogische Leitkonzepte
John Dewey: „If we teach today's students as we taught yesterdays, we rob them of tomorrow.”
Maria Montessori: „Führt euer Kind immer nur eine Stufe nach oben. Dann gebt ihm Zeit, zurückzuschauen und sich zu freuen. Lasst es spüren, dass auch ihr euch freut, und es wird mit Freude die nächste Stufe nehmen.“
Peter Petersen: „Voneinander lernen, miteinander arbeiten, füreinander leben.“
Celestin Freinet: „Um sich zu bilden, genügt es nicht, dass das Kind jeden Stoff in sich hineinfrisst, den man ihm mehr oder weniger spannend serviert: es muss selbst handeln, schöpferisch sein.
Peter Struck: „Zensuren lähmen die Motivation unserer Kinder.“
Jesper Juul: „Unterricht ist wichtig, aber noch wichtiger ist Beziehungskompetenz.“
Helen Parkhurst: "Der Einfluß des Gespräches eines Lehrers mit einem einzelnen Kind über jedes gewöhnliche Schulfach ist viel stärker, als was in einer Klassenstunde gesagt wird."
Marshall B. Rosenberg: „Gewaltfreie Kommunikation ist möglich.“
Leben und Lernen an unserer Schule
Das Ziel unserer pädagogischen Arbeit liegt darin, die Kinder zur Teilhabe an der Gemeinschaft und Gesellschaft zu befähigen. Hierbei steht die Ausbildung von Schlüsselkompetenzen, wie Selbstständigkeit, Verantwortungsbereitschaft, Lösungsorientierung, Empathievermögen und Leistungsbereitschaft im Mittelpunkt.
Die Arbeit innerhalb altersgemischten Lerngruppen bietet uns optimale Möglichkeiten einer stärkenorientierten Lernbegleitung. In allen Lernstufen haben die Schüler die Möglichkeit, entsprechend ihrer Kompetenzen mit Kindern und Jugendlichen anderer Altersstufen zusammenzuarbeiten. Dadurch schaffen wir Kontinuität sowie Verlässlichkeit und nutzen Synergieeffekte. Um Ruhe und Kontinuität im Schulalltag zu gewinnen und mehr echte Lernzeit zu generieren, ist der 45-Minuten-Takt aufgehoben und der Tag in Blöcken organisiert. Somit schaffen wir mehr Raum für offene und vernetzende Lernformen, selbstständiges sowie handlungs- und projektorientiertes Lernen. Dabei bleibt die Umsetzung der Rahmenstundentafel gewährleistet und die Thüringer Lehrpläne bilden die Grundlage für die Unterrichtsgestaltung. Trotzdem steht der individuelle Lernstand des einzelnen Kindes im Zentrum. Lernen ist ein grundlegendes Bedürfnis eines jeden Menschen. Die Neugier, die Lust am eigenen Tun sowie der Wunsch nach Leistung und Anerkennung sind entscheidende Antriebskräfte, die wir in unserem Lernsystem nutzen. Die Aufgabe der Pädagoginnen und Pädagogen sehen wir darin, durch eine anregende und klar strukturierte Lernumgebung sowie durch sinnstiftende Kommunikation, Freude am Lernen zu generieren sowie echte Lernchancen zu ermöglichen. Pädagoginnen und Pädagogen agieren zunehmend als Lernbegleiter und nehmen eine beobachtende, motivierende und unterstützende Rolle ein.
Eine veränderte Lernkultur bringt in jedem Fall auch ein verändertes Leistungs- und Bewertungsverständnis mit sich. Die Grundlage der Leistungsrückmeldung bilden das Schulgesetz, die Bildungsstandards sowie die Thüringer Lehrpläne unter Beachtung aller Lernkompetenzen. Eine Notengebung erfolgt ab Klassenstufe 8. Bis zu diesem Zeitpunkt werden Lernentwicklungsschritte und -ergebnisse durch eine schülerbezogene Kommunikation und Dokumentation sichtbar gemacht. Diese auf Lernentwicklungsbuch, Lernlandkarten, Lerntagebuch, Präsentation und Feedback gestützte Kultur der Leistungsrückmeldung orientiert sich am individuellen Leistungsvermögen der Schülerinnen und Schüler.
Ab Klassenstufe 8 werden die beiden Anspruchsebenen der Sekundarstufe 1 durch eine dritte ergänzt. Die Anspruchsebene I entspricht dem Niveau der Hauptschule, die Anspruchsebene II dem Niveau der Realschule und die Anspruchsebene III dem gymnasialen Niveau (vgl. § 147a Absatz 5 der Thüringer Schulordnung). Durch ein längeres gemeinsames Lernen ermöglichen wir jedem Kind Lernfortschritte und begleiten es auf dem Weg zu seinem bestmöglichen Schulabschluss.
Damit ermöglichen wir entsprechend des Grundgedankens der Thüringer Gemeinschaftsschule eine spätere Schullaufbahnentscheidung und binnendifferenziertes Lernen innerhalb der gewohnten Umgebung.
Im Schuljahr 2025/2026 führen wir die Klassenstufen 1 bis 6.